Freitag, 3. April 2009
Ueber den Met und andere Dinge

(Fast) puenktlich zum Monatsbeginn gibts mal wieder einen Eintrag von mir: Waehrend bei euch in Deutschland vermutlich der Fruehling einzieht, gehts hier in Neuseeland immer mehr Richtung Winter. Allerdings ist Winter nicht gleich Winter :-). Kann hier tagsueber immer noch i T-Shirt und Shorts rumspringen, nur die Abende/Naechte/Morgende sind schon empfindlich frisch - jedenfalls fuer mich verweichlichten Halbkiwi.

Was gibts sonst noch Neues zu berichten?

Sebastian (die kleine Hexe) beim Metkochen :-) Unsere Brauerei hier laeuft vorzueglich! Haben knapp 40 Liter selbstgebrauten Bieres in Sebastians Schrank gelagert. Neben dem Lager ist nun auch unser Dark Ale fertig gebraut und steht zum Verzehr bereit, hehe. Wuerde euch allen ja gerne je eine Flasche unserers koestlichen homebrews zukommen lassen, leider sprechen die horrenden Transportkosten dagegen. Muesst mich schon besuchen kommen, wenn ihr kosten wollt ...

der huebsche Tobn beim Eingiessen des Honig-Gebraeus in den Gaerballon - der eigentlich ein ordinaeres Plastikfass ist Unser Kunststoffgaerballon hatte allerdings nicht lange Zeit, um Staub anzusetzen. Seit gut drei Tagen reifen nun 23 l (hoffentlich) koestlichen Mets heran. Haben uns die staerksten Hefen im lokalen Braushop gekauft und den guten Trunk auf 17% Alkohol angesetzt - staerker ist ohne Destillation nicht moeglich. Wobei wir streng genommen keinen reinen Met produzieren, da wir noch ne gute Menge Apfelsaft zugesetzt haben, um den gefraessigen Hefen mehr Nahrung in Form von Phosphorverbindungen etc. zu bieten. Ausserdem kamen knapp 10 kg (!) besten Biohonigs direkt vom Imker zum Einsatz - gute Connections sind schon was wert.
Tja, jetzt heist es nur noch ca. sechs Monate (minus drei Tage) ausharren bis das Gesoeff trinkfertig ist. Wie gesagt: Jeder, der mich besuch kommt, wird grosszuegig mit Kostproben versorgt - wenn das kein Grund ist mal in Aotearoa vorbeizukommen!?

Strand auf Rarotonga (von Wikipedia entliehen) Der Urlaub auf Rarotonga ist nun auch geregelt - hab das Ticket in Haenden und die jedenfalls muendliche Bestaetigung, Urlaub zu bekommen. Fliegen am 26. April von Auckland aus los und kommen am 3. Mai wieder zurueck. Der Transfer findet diesmal per Linienbus statt - per Inlandflug haette es ne ganze Stange mehr gekostet. Winter, du kriegst mich doch nicht ...


Und - wer rechnen kann, ist klar im Vorteil, wird richtig geschlussfolgert haben, dass ich (a.) den Met trinken muss bevor er richtig gereif ist oder (b.) ein wenig laenger als geplant in NZ bleiben werde, um die vollstaendige Reifung abzuwarten. Urspruenglich wollte ich ja Ende August 2009 nach Hause zurueckkehren. wer das wohl sein mag ... seltsamer Geselle Da ich mein Leben hier aber nach wie vor sehr geniesse (gute Freunde; schoene, erfuellende Arbeit; gutes Auskommen (gemessen an meinen Ausgaben); laid-back Kiwi lifestyle; reichliche und guenstige Reiseoptionen; jeden Tag Sandstraende und das Meer vor der Haustuere; viel Freizeit dank (fast) nichtvorhandener Arbeitswege; um nur einige Gruende zu nennen), werde ich meinen Aufenthalt hier wohl nochmal verlaengern. Sonnenuntergang im Hafen von Napier (Ahuriri) Ich habe mich noch nicht zu hundert Prozent entschieden - ist u.a. auch Verknuepft mit nem weiteren Work Permit und Visum, das aber auf Grund der gestiegenen Arbeitslosigkeit vermutlich nun schwerer zu bekommen ist - tendiere aber schon sehr in diese Richtung. Meine neu angepeilte Marke ist Ende Februar/Anfang Maerz 2010. Auf diesem Weg kann ich noch einen weiteren Sommer (inkl. langer Sommerferien zum Reisen in NZ) in Neuseeland verbringen und komme im Fruehling nach Deutschland zurueck. Womit ich dann zwei Fruehlings/Sommerzyklen in Folge haben werde.

Blick ueber Kueste und Meer nahe Cape Kidnappers (jop, war da nun schon drei Mal) Wobei ich noch dazu sagen moechte, dass mir die Entscheidungsfindung alles andere als leicht faellt: Vor allem nach Telefongespraechen mit euch oder nach der Durchsicht von Paeckchen oder Emails bekomme ich Schuebe von Heimweh und denke mir, wie schoen es jetzt mit euch allen in Deutschland waere. Es waere schon toll, mal kurz fuer ne Proberaumsession (rest in peace), nen gemeinsames Abendessen, nen Mittelaltermarkt, nen kleinen gemeinsamen Ausflug oder auch nur auf nen Bierchen in Deutschland vorbeizukommen. Leider spielt aber auch hier die Distanz nicht ganz mit.
Roland hat sein Kommen ja schon ins Auge gefasst, Papa und Kati waren schon hier - Ankunftstermine, geplante Aufenthaltsdauer und Wahl des Willkommensdrinks (Lager, Dark Ale oder Met) bitte per Kommentarfunktion!

Euer Tobi

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Donnerstag, 12. März 2009
Die Südinsel - Teil 1

30/12/08
Nelson, Royal Hotel (was ein Witz, s.u.)

Sonnenuntergang ueber Nelson

Zeit fuer ne erste Zwischenbilanz: Das Kapitel Abel Tasman/Golden Bay ist fast abgeschlossen und somit die Nordspitze der Südinsel von Sebastian und mir erkundet.

Bin im Moment gerade in nem schäbigen Bar-Hotel, das auch günstige Dorm-Zimmer anbietet - Zimmerreinigung bzw. Hygiene ist denen hier ein Fremdwort, ich sage nur "benutzte Verhüterlie unter dem Bett".

Rosapineta Strand +5 laesst gruessen (Kaiteriteri Beach, Abel Tasman) Davon abgesehen hatten wir jedoch eine geniale Zeit: Sind vor der Küste des Abel Tasman National Parks Kajak gefahren, haben mehrere wirklich interessante Höhlen auf eigene Faust erkundet, haben die Quellen mit dem saubersten Wasser der Welt (Pupu Springs) bewundert und an goldenen und weissen Sandstränden gelegen. dieser "Strand" erfuellte nicht ganz unsere Erwartungen ... Wir haben Seelöwen aus nächster Nähe gesehen, Wale singen hören und mit allerlei Arachnoiden und Insekten (verdammte Sandflies) Bekanntschaft gemacht. Ausserdem standen auch ein wunderschöner Wasserfall und das tiefste Sinkhole (Harwoods Hole) der südlichen Hemisphäre auf dem Programm - um nur einige der bisherigen Highlights zu nennen.



mit Jakob und Jonas (die zwei Deutschen) auf Hoehlentour Dank DoC immer bestens informiert - lest selbst! Baden oder Trinken leider verboten - aber auch erst seit die boese Alge Didymo ihr Unwesen treibt ... Sebastian, Selina und ich kurz nach dem erfrischendem Bad im (scheisskalten) Fluss, der von diesem Wasserfall abging (fragt mich nicht, wie der hiess) schon besser das - wuerds auch fuer die Wella-Werbung tun (Wharariki Beach, Golden Bay) ist die suess! (NZ fur seal, Castle Point) ist die kuschelig! (Monsterspinne?, Wald, nahe Wellington)

in neuseelands Hoehlen trifft man auf allerlei garstig Gestalten - jaja (Selina und meine Wenigkeit)Schön war auch, dass wir für gut drei Tage Gesellschaft von Selina und Stefan bekamen - Arbeitskollegen und Freunde, die auch in McGowan arbeiten, aber unabhängig von uns die Südinsel bereisen. So kletterten wir z.B. zusammen durch brusttief geflutete Höhlen und hörten die Wale am atemberaubenden Wharariki Beach singen, der am Nordzipfel der Südinsel gelegen ist.

5-Sterne-Campingplatz mit Schnellstrassenanbindung, Abel Tasman Kleiner Wehrmutstropfen ist jedoch, dass mein Van, der uns bisher hervoragende Dienste geleistet hat (als Gefährt als auch als Heim), nun seltsam schleifende Geräusche produziert, die sich schwer lokalisieren lassen. Das ist uns kurz vor Abfahrt in Napier auch schon passiert - damals war es laut Werkstatt jedoch nur ein Steinchen, das sich irgendwie im Rad verklemmt hatte. Hoffe, dass es sich diesmal auch nur um eine solche Trivialität handelt ...

warten... unsere Faehre zur Suedinsel (Wellington) Ach ja, bevor es überhaupt per Fähre am 22.12 von Wellington nach Picton ging, haben Sebastian und ich auch noch ein wenig Wairarapa und die Wellington-Region unsicher gemacht (der Süden/Südosten der Nordinsel). Gleich am ersten Tag trafen wir auf zwei nette Deutsche, die zusammen mit uns Castle Point, Puntangirua Pinacles und eine sehr gut versteckte, eigentlich private Höhle erkundeten - die uns die lieben Besitzer jedoch betreten ließen - unter der Voraussetzung, dass wir das Geheimnis ihrer Existenz (also der Hoehle) wahren.

"die Deutschen", mit denen Sebastian und ich ne Weile auf der Nordinsel rumgetourt sind (Jonas und Jakob) good ol' Castel Point die Kiessaeulen der Puntangirua Pinacles (Pfad der Toten im Herr der Ringe)

Somit verbleiben nun noch gut 4 Wochen für die weitere Erforschung der Südinsel. Morgen, nachdem der Van gecheckt und die Vorräte aufgestockt wurden, geht’s in Richtung West Coast weiter - die rauhe Küste ruft!

Anm. d. Red. (also des Meta-Tobns): Falls sich jemand wundern sollte, dass es ploetzlich wieder Umlaute gibt. Habe diesen Beitrag (und leider nur diesen) schon waehrend des Tripps auf meinem total deutschen PDA verfasst und nur noch auf meinem Blog eingefuegt. Diesen Luxus wird es in den kommenden Beitraegen nicht mehr geben ...

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... Lebenszeichen ...

Hallo Welt!

Jop, mich gibts noch. Jop, ich bin schon vor zweieinhalb Monaten wieder nach Napier und zu meiner alten Arbeitsstelle in Hohepa resp. McGowan House zureuckgekehrt. Mir gehts ausserdem ausgezeichnet und ich hab mich wieder voll an den Arbeitsalltag gewoehnt.

Tobn im Urlaub Hier wirds nun langsam aber sicher Herbst: Die Blaetter beginnen sich zu verfaerben und fallen von den Baeumen, die Naechte werden kuehler - tagsueber sind aber immer noch T-Shirt und Shorts angesagt, solange die Sonne noch runterbraet.

Bin gerade gestern mit der Durchsicht aller Urlaubsfotos (vom Suedinsel-Trip mit Sebastian im Dez./Jan.) fertig geworden und nun steht meinen Beitraegen von eben diesem Ereignis nichts mehr im Wege. Heute Abend gehts los ... definitiv, diesmal ;-).


Weitere News in Kuerze:

- Sebastian und ich haben vor Kurzem begonnen Bier zu brauen! Unser Lager (entspricht ungefaehr einem deutschen Export) haben wir vor ner guten Woche fertiggebraut und es dann zur Nachgaehrung in Flaschen abgefuellt. Reift nun seit ner guten Wochen und sollte noch mindestens ne weitere Woche stehen, besser ein paar Monate - aber so alt wird es wohl nicht werden.
Gestern haben wir auch noch ein Dark Ale angesetzt. Weitere 23 Liter leckeren, selbstgebrauten Bieren reifen nun in unserem Kunststofftank... yummy. Momentan schmieden wir auch schon Plaene zum Brauen von Met. Werd euch bei Gelegenheit nen paar Bilder praesentieren.

- Mein geplanter Tauchkurs findet nun definitv Ende April statt; in den hiesigen Schulferien.

- Der naechste Urlaub ist auch schon geplant - und auch schon fast gebucht. In den naechsten Ferien gehts auf die Pazifikinsel Rarotonga - gehoert zu den Cook Inseln. Weisse Straende und Kokosnusspalmen, ich komme!


Habe mir fest vorgenommen, mich nun wieder regelmaessig um meinen Blog zu kuemmern (toi, toi, toi) und hoffe, dass auch ihr auch weiter regelmaessig vorbeikommt und mir fleissig Kommentare hinterlasst.

Tobi

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Donnerstag, 18. Dezember 2008
Aufbruch gen Sueden ...
@Wharerangi: Sebastian und ich vor dem vollgestopften Van

Wollte nur kurz kundtun, dass Sebastian und ich jetzt zu unserem Suedinsel-Trip aufbrechen. Der Van ist umgebaut und gepackt, eine grobe Reiseroute steht, die Kameraakkus sind aufgeladen. Bevor es zur ersten Station (Castle Point) geht, werden aber natuerlich noch Warehouse, Pak 'n' Save und Co. aufgesucht, um die letzten reisenotwendigen Utensilien zu erwerben ...

Bis bald und sorry, dass ich die meisten von euch nicht mehr telefonisch erreicht habe. Wuensche euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, falls wir uns nicht mehr hoeren sollten!

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Mittwoch, 17. Dezember 2008
West Coast - welcome to the other side - Pt. 2

Teil 2 meines Berichtes ueber den West Coast Trip mit Sebastian und Stefan. Zeitraum Anfang Oktober 2008.)

Quasitobn Am naechsten Tag, nach einer wesentlich erholsameren Nacht (verglichen mit der Vornacht im Zelt), gings ins Polynesian Spa, ein Pool- und Entspannungskomplex, welcher am Ufer des dampfenden Schwefelsees 'Lake Roturua' gelegen ist. Wie neugeboren, aber leider nicht so riechend (eher nach verwesenden Eiern duftend), gings dann weiter nach Mokau - der erste Ort, den wir besuchten, der nun wirklich an der Westkueste gelegen ist.
Das Backpackers, das wir aufsuchen wollten, war leider verlassen - auch die Nachbarn, verdaechtig aussehende Asiaten, konnten uns leider keine Auskunft geben, wo der Besitzer denn abgeblieben sei - sie empfahlen uns aber ein Motel, das ganz in der Naehe gelegen war (jedenfalls raeumlich, preislich leider nicht wirklich) und in dem wir dann naechtigten.

Nach einem kulinarisch hochwertigem, in der eigenen Kueche zubereiteten Mahl (Nudeln, Tomatensosse, Salat, Bier) und einer noch erholsameren Nacht in fuenf Betten, die um 7 Uhr morgens ein erbarmungsloses Ende nahm - verdammte Gezeiten - gings dann zu den Three Sisters und dem Elephant Rock - interessante Felsformationen vor der Kueste, die uns von der lieben Besitzerin des Motels empfohlen wurden, aber leider nur waehrend niedriger Tide erreichbar sind.

vormals ordentlicher Strand zwei Minuten nach Ankunft dreier deutscher Touristen Two sisters - die dritte lag leider flach Elephant Rock Gravitation aus, jetzt!

Hoehlenforscher auf Abwegen Auf dem Weg nach New Plymoth kamen uns dann noch ein paar weitere schoene Orte unter, aber seht selbst ... vom legendaeren Mount Taranaki (Mt. Egmont), der hier irgendwo sein Unwesen treiben soll, wenn er nicht gerade schlaeft, dieser Vulkan - was er zum Glueck die meiste Zeit tut - haben wir bis zu diesem Zeitpunkt ubrigens noch nichts gesehen. Wolken und Tiefnebel sei Dank!



Sebastianus neanderthalensis - galt als ausgestorben hier muss irgendwo diese Hoehle sein, nur wo?

Nach einer Nacht in New Plymouth - Tag 5 unserer Exkursion - ist immer noch kein Berg in Sicht. Die Idee, den gut 2500m hohen Vulkankrater zu erklimmen, ist dann auch schnell verworfen, da man dort oben Dank des Tiefnebels wohl die eigene Hand nicht vor Augen sehen kann - vom Wind, Regen und Schnee mal ganz abgesehen. Dafuer ab ins kostenlose Museum und erstmal was fuers Brain getan und einen Kaffee getrunken (das kann jetzt jeder interpretieren, wie er moechte). Ach, und dann war da noch dieses teure (10 $) Museum in Hawera, das sich im Nachhinein aber wirklich als lohnenswert herausgestellt hat - so im paedagogischen als auch unterhaltsamen Sinne.

Turm der Schwarzmagier, Wanganui (War Memorial Tower) Letzte grosse Station unseres Trips war dann Wanganui, eine gemuetliche, am Whanganui River gelegene Stadt, die ungefaehr halb so gross wie Napier ist. Dort sind wir dann teilweise getrennte Wege gegangen, da ich mein Bezugskind Regan zuhause besucht habe, waehrend Stefan und Sebastian eine Art Galery unsicher gemacht haben. Insgesamt drei Tage haben wir in Wanganui, das wohl zu den aeltesten Staedten NZs gehoert, verbracht und waehrend dieser Zeit China Imbisse, Cafes, Parks, Warehouses usw. (eigentlich Dick Smith's, aber egal) gustatorisch, olfaktorisch, visuell und sonst wie erkundet.

farbenfrohe 'Altstadt' Wanganuis Hochsicherheitszugang zum hoechsten erdgebundenen Fahrstuhls Neuseelands unser geraeumiges Zimmer im Tamara Backpackers, Wanganui

Auf dem Weg nach Hause haben wir dann noch nen kurzen Abstecher zum Whanganui National Park unternommen - wir dachten schon, das sein unser letzter gewesen, da Sebastian Karre ploetzlich richtich uebel zu stinken begonnen hatte, aber es ging dann doch alles Gut und der Stunk verebte und das treue Ross zog uns zureuck in die immer sonnige Hawke's Bay. Mount Taranaki wurde von uns leider zu keiner Zeit erspaeht ... ENDE

im Busch (man beachte den sichtbaren Flecken blauen Himmels - ho!), Whanganui National Park NZ von seiner farbenfroehlichsten Seite ;-), Whanganui National Park Whanganui National Park die (furchteinflosessende) Waechterin des Pfades, Whanganui National Park

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Sonntag, 14. Dezember 2008
Ich freu' mich so ...

Bist'n ganz braver, jaaa Wollte nur kurz meine Vorfreude auf den kommenden Urlaub mitteilen. Hatte gerade Sleepover (Hintergrundnachtbereitschaft) und habe heute Nachmittag meinen letzten Dienst (15.00 - 20.00 Uhr) und dann: FERIEN! Faehre zur Suedinsel ist gebucht, ein grober Plan bzgl. Route etc. steht, der Van wird die naechsten 2 Tage auf Vordermann gebracht, um 2 Personen Platz zu bieten (hoffe, wir passen da mit unserem Gepaeck rein und der "Lonely Planet" war meine Bettlektuere die letzten Tage - oder besser Naechte.

Ich muss wirklich zu machen, was meine Beitraege angeht; habe noch nicht mal von meinen alten Trips berichtet und nun steht der naechste schon vor der Tuer ... ich tu mein Bestes.

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Mittwoch, 10. Dezember 2008
Tobns Newsflash vom 10/12/08

Tobn, seit kurzem stolzer Besitzer eines NZ-Fuehrerscheines a) Fliege nicht nach Thailand und werde mich somit auch leider nicht mit Papa und Kati in Bangkok treffen. Ich weiss, dass es mittlerweile wieder ein wenig rosiger in Bangkok aussieht, aber als ich Papa, Kati und ich die Entscheidung per Telefon trafen, gings in der Thai-Metropole ziemlich zur Sache mit blockiertem Flughafen, Ausschreitungen etc. Jetzt moechte ich diese Entscheidung auch nicht mehr rueckgaenging machen da ...

b) Ich nur rund 6 Wochen Urlaub von Hohepa bekomme und die Zeit fast vollstaendig auf der Suedinsel verbringen moechte. Habe bisher noch keinen Fuss auf diesen angeblich schoenere Haelfte von NZ gesetzt und freue mich schon riesig darauf, dies zusammen mit Sebastian endlich anzugehen. Urlaub, ich komme (nur noch 6 Tage) ...

schon ein fetziger Fetzen von Fuehrerschein, oder nicht? c) Habe vor wenigen Stunden meinen guten deutschen Fuehrerschein abgeben muessen! Nein, bin nicht zu schnell gefahren - nein, auch nicht bei Rot ueber die Ampel. Aber: Die verdammten deutschen Behoerden haben (jedenfalls laut Auskunft der Fuehrerscheinstelle AA in Napier und der offiziellen Hotline der Land Transport NZ) gefordert, dass jeder Deutsche, der einen Fuehrerschein in NZ erwirbt, seine deutsche Licence abgeben muss. Punkt. Dieser wird dann ungueltig gemacht und nach Deutschland ueberstellt. Toll. Habe der ganzen Sache zugestimmt, da ich sonst a) offiziell in NZ nicht mehr Autofahren darf und b) meine Haftpflichtversicherung fuer den Van um fast 200$ guenstiger wird.
7 Jahre deutscher Fuererschein aus Plastik, machs gut ... dafuer habe ich ja jetzt diesen (mindestens vollwertigen) Ersatz, der mich auch fast 50$ gekostet hat! (~gut 20 Euro) - verdammte Abzocke hier! ... und das sogar ohne jede Pruefung whatsoever, das ist die gute Seite der geaenderten Vorschriften.

d) Zusammengefasst - der illegale Tobn ist auf dem Weg der Besserung: NZ-Fueherschein, jop. WoF, jop. KFZ-Versicherung, jop. Visum und Arbeitserlaubnis, jop.

Bis bald!

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Mittwoch, 3. Dezember 2008
West Coast - welcome to the other side - Pt. 1

der Stefan und der Sebastian Immer diese Verspaetungen - ich weiss. Hier nun endlich der Nachtrag meines Trips zur Westkueste der NZ-Nordinsel mit Sebastian und Stefan, zwei auch in McGowan House arbeitenden Arbeitkollegen und Freunde. Natuerlich auch Deutsche - wie koennte es anders sein, hier in Neuseeland. Ach ja, der Trip fand uebrigens schon Anfang Oktober 2008 statt (zweimonatige Verspaetung ist doch gar nicht so schlimm ...).

Plan fuer Tag 1: Frueh aufstehen und zum am East Cape (kein Schreibfehler) gelegenen Lake Waikaremoana fahren. Tatsaechliche Abfahrtszeit: Zwei Uhr nachmittags, wobei wir dann nach 10 km nochmal umdrehten, um Stefans vergessene Fusscreme (!?) zu holen. Ja, Organisation ist definitiv eine unserer Staerken - das wird sich auch spaeter noch zeigen. (Anmerkung bzgl. Teamarbeit: Der verdammte Synergieeffekt zeigt wohl nicht nur Wirkung hinsichtlich erwuenschter Eigenschaften, er potenziert auch das chaotische Potenzial, das in jedem Individuum steckt.) Aber zurueck zum 'Ausflug'.

1. Abend am Lake Waikaremoana Gut 5 lustige Fahrtstunden (teils Teer, teils Schotter) spaeter kamen wir gerade zur Abenddaemmerung am o.g. See an, um auch schon wieder auf Deutsche (argh!) und gleichzeitig auch noch Arbeitskollegen zu treffen ;-) - Neuseeland ist ein verdammtes Dorf. Haben uns dann kurzerhand zu den beiden Maedels gesellt und unser Nachtlager in einer Kurve am Strassenrand aufgeschlagen, Lagerfeuer inklusive. Premiere: Erste Nacht im Zelt ever in Neuseeland - und wie sich zeigen sollte auch die letzte.

der Wasserfall am Rande des Weges Nach einer durchwachten Nacht (dreckskalt wg. schlechtem Aldi-Schlafsack, drecksunbequem wg. Warehouse-Isomatte und dreckseng wg. kleinem, feuchtem, nach Moder stinkendem Zelt) machten wir uns dann vor Energie spruehend an einen 6-8 Stunden Track, der durch wer findet das kleine orange Dreieck? Busch am Lake Waikaremoane nebst kleinen Suempfen und Tuempeln vorbeifuehrt. Dank kleinem Abstecher zu einem Wasserfall ab vom eigentlichen Track, haben Stefan und ich die anderen (Sebastian und die zwei Maedels) dann bis zum Ende nicht mehr eingeholt - erst recht nicht, da wir und nach wenigen Metern dazu entschieden haben, den ganzen Walk barfuss zu meistern. Im Weiteren lasse ich lieber Bilder statt Worte sprechen.

es war einmal eine Bruecke ... an des Sumpfes Ufer ein Tobn sass ohne Worte ein Sumpftroll namens Stefan DAS ist ein Wald

Abendrot als wir Lake Waikaremoana verliessen Mit hoellisch schmerzenden Fuessen trennten wir uns dann von den Maedels, die weiter Lake Waikaremoana unsicher machen wollten, um endlich wirklich in den Westen (eigentlich Nordwesten) aufzubrechen. Das Ziel hiess Rotorua und wir wollten es noch am selben Abend erreichen, da es uns vor einer weiteren Nacht im Zelt bewahren wuerde.

unsere (eigentlich Sebastians) Kutsche auf keiner Gravel Road und auch nicht auf dem Weg nach Roturua - aber ich brauchte noch nen Bild hier Nach mehreren Stunden Gravel Road kamen wir dann auch in der Stadt der qualmenden Gullydeckel an, allerdings so 'spaet' (nach 22 Uhr), dass wir Schwierigkeiten hatten, noch einen Platz in einem Backpacker zu ergattern. Nicht nur, weil viele schon ausgebucht waren, sondern weil die Rezeptionen grossteils schon geschlossen waren. Sind dann nach einer Handvoll erfolgloser Versuche im X-Base Backpacker 'Hot Rocks' oder so gelandet - das war vllt. ein haesslicher Betonbunker, der noch nicht mal heisses Wasser zum Duschen bot. Und das in einer Stadt, in der du dir in jeder zweiten Pfuetze ein Ei kochen koenntest (wenn du kein Veganer waerst :-), weil ueberall thermische Aktivitaet und somit kochende Schlammpfuhle (Siehe auch meinen Beitrag ueber Rotorua letzten Jahres im Dezember).

Am naechsten Tag ... (to be continued)

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Freitag, 21. November 2008
Allgemeine Entwarnung

LotR revisited (Wellington) - der zweite Hobbit ist uebrigens Sebastian Puh, werde doch nicht abgeschoben. Habe vorgestern endlich von der Immigration Bescheid bekommen: Bin nun stolzer Besitzer eines Work Permits sowie eines Work Visa - koennte also bis Ende November in Neuseeland arbeiten und so oft ein- und ausreisen wie ich wollte. An meinem Plan, bis Mitte/Ende August 2009 hier in Napier zu arbeiten und Urlaub in Thailand, auf der NZ-Suedinsel und den pazifischen Inseln zu machen, hat sich somit nichts geaendert. Juhuu!

Jetzt muss ich dann endlich meinen NZ-Fuehrerschein machen - ging ja bis vor Kurzem nicht, da mein Reisepass bei den Behoerden war. Mehr News in Kuerze, wenn ich die Bilder von meinem West Coast Trip zusammen habe ...

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Mittwoch, 29. Oktober 2008
!? ahhh! ?!

Tobn (noch) vor Gittern (auf dem War Memorial Tower in Wanganui)... Musste heute zu meinem eigenen Erschrecken feststellen, dass ich sogar noch illegaler unterwegs bin als ich eigentlich dachte: Nicht nur, dass ich momentan keinen Pass habe (ist bei der Immigration, siehe vorhergehender Beitrag), ich habe auch noch keinen neuseelaendischen Fuehrerschein (den Test kann ich nur unter Vorlage eines gueltigen Ausweises ablegen) und keine Autoversicherung (moechte ich erst abschliessen, wenn ich weiss, dass ich sicher noch laenger hier sein werde). Jetzt habe ich heute auch noch gesehen, dass mein WOF seit eineneinhalb Monaten abgelaufen ist (ahhh!) - das ist der neuseelaendische TUEV. Shit. Bin ich froh, dass ich mir vor nen paar Wochen nen Mountainbike gekauft habe ...

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