Freitag, 9. Juli 2010
Heimaturlaub naht

Obwohl ich meinen Blog eigentlich als tot betrachte - und wahrscheinlich niemand mehr regelmaessig vorbeischaut - moechte ich hiermit kurz und knapp verkuenden, dass ich von Donnerstag, dem 15. Juli an - 13.00 Uhr Ortszeit um genau zu sein - in Deutschland sein werde.

Bin fuer knapp 4 Wochen im Lande und wuerde mich freuen, euch alle (und auch alle, die diese Nachricht nicht lesen) zu treffen, gemeinsam zu dinieren, das eine oder andere Bier miteinander trinken, vielleicht auch nen Mittelaltermarkt zu besuchen oder was auch sonst immer anzustellen.

Deutschland, ich komme.

PS: Kann mir gerade absolut nicht vorstellen, in schon nur einer Woche wieder in Deutschland zu sein. Verrueckte Welt.

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Mittwoch, 13. Januar 2010
Kurze (unbebilderte) Reise-Lebenszeichen
Hallo allerseits,

vielen Dank fuer all eure weihnachtlichen Gruesse und Glueckwuensche! Sorry, dass ich nicht frueher und individueller Antworten konnte/kann. Ich wuensche euch allen natuerlich auch nicht weniger als nur das Beste und hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahrzehnt gekommen.

War leider telefonisch nicht zu erreichen - und bin es nach wie vor nicht - da ich immer noch auf Reisen in NZ bin. Ein detaillierte Bericht folgt hoffentlich noch - es sein aber erwaehnt, dass ich mich zum besagten 24sten nicht am Strand, sondern in der Naehe von aktiven Vulkanen (Tongariro, Ngaurahoe - i.e. Herr der Ringe: Schicksalsberg) aufgehalten habe.

Momentan ist Roland hier und wir sind fleissig dabei, schoene Straende und feucht-kalte Hoehlen zu erkunden, Kletterwaende, Berge und Vulkane zu besteigen, kleine Doerfer und grosse Staedte unsicher zu machen und nebenbei - danke an Roland, der mich damit infiziert hat - Geocaches in aller Form und Groesse zu heben.

Am 19ten bin ich wieder in Napier - die Arbeit ruft - und dann habe ich auch wieder vernuenftigen Laptop- und Internetzugang um meinen Blog auf Vordermann zu bringen. Hoffentlich haelt die Motivation an ...

Gruesse von einem braungebrannten und unrasierten Tobi

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Mittwoch, 25. November 2009
Der Tobn bloggt mal wieder,

weil ihm (mal wieder) Abschiebung drohte ... Diesmal sah es sogar schlechter aus als letztes Mal vor rund nem Jahr. Die urspruengliche Begruendung war wieder, dass es Neuseelaender in der Region gaebe, die meinen Stelle ausfuellen koennten. Fuer diesen Fall hatte mein Arbeitgeber (nach wie vor Hohepa) aber schon die passende Erwiderung parat - die ging sinngemaess so: "... ist auf Grund seines anthroposophischen Trainings und seines reichhaltigen heilpaedagogischen Erfahrungsschatzes ein essentieller Mitarbeiter, der eine Fruehlingsrolle Fuehrungsrolle in der Anleitung andere Mitarbeiter einnimmt ..." und so weiter uns so fort. Diese Sichtweise einnehmend, schaffe ich also potenzielle Arbeitsplaetze fuer unbedarfte, (noch) nicht-anthroposophisch erleuchtete, neuseelaendische Arbeitslose. Tolle Taktik. Eigentlich. Hat diesmal aber leider versagt.


diese Falten - und ganz grau ist er auch schon Meiner Meinung nach – wie mir auch kuerzlich bei meinem telefonischen Gespraech mit einem Immigrations-Sachbearbeiter bestaetigt wurde – da das oben zitierte Schreiben zu spaet einging. Frist war am 4. November abgelaufen – und wurde an genau diesem Tag auch erst abgeschickt. Kein Wunder also, dass es nicht mehr rechtzeitig ankam – der Poststempel scheint hier leider nicht ausschlaggebend zu sein. Schon am 5. wurde mein Ablehnungsschreiben verfasst – ungewoehnlich schnell fuer einen solchen, typischerweise lahmen buerokratischen Apparat. Von der am selben Tag (4. November) gefaxten Kopie dieses Schreibens wollte die Sachbearbeiterin aber nichts gewusst haben. Allerdings hat mir Andrew, der Residential Manager, bestaetigt, dass er das Fax am 4. November versandt hat.

Andrew versuchte dann ein hohes Tier in der Immigration zu sprechen – mit dem Hohepa wohl ein Abkommen hat -, was aber leider erstmal nicht von Erfolg gekroent war. Als er endlich jemanden erreicht hatte, fand er heraus, dass die besagte Person nicht mehr im Amt ist. Folglich versuchte er mit dem Nachfolger derselben in Kontakt zu treten. Das war vor rund zwei Woche … vor wenigen Tagen habe ich dann eine kryptische SMS erhalten, laut dieser haette Andrew meinen Reisepass wieder an die Immigration geschickt (kam damals zusammen mit der urspruenglichen Ablehnung zurueck), sodass Visum und Arbeitserlaubnis eingetragen werden koennen. Allerdings war nicht klar ersichtlich, ob ich nun definitiv mein Visum bekomme und nur noch der Sticker in den Ausweis geklebt werden muss oder ob die meinen Ausweis einfach nur wieder routinemaessig einforderten, um im Positivfall Zeit zu sparen.

wat een Schkrienschott Sieht so aus als haette Ersteres zugetroffen: Als ich heute online meinen Immigrationsstatus gecheckt habe – fand ich dies:

Nach lange Geduldsprobe, sieht es also gut aus. Allerdings glaube ich es erst hundertprozentig, wenn ich meinen Pass inkl. besagtem Aufkleber in Haenden halte.

Sobald ich mich wieder aufraffen kann, mehr zu schreiben, gibt es weitere Infos – ich hoffe, es dauert diesmal kein halbes Jahr ... ;-)

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Mittwoch, 15. Juli 2009
Lebenszeichen nach langer Funkstille

Hallo Welt,
wollte nur mal wieder was von mir hoeren lassen, da ich in letzter Zeit nicht unbedingt aktiv gebloggt habe. Allerdings lassen Eure Kommentare auch eher sehr zu wuenschen uebrig - keine einzige Reaktion auf meinen Raro-Beitrag - Schande ueber uns alle ... Ich gelobe Besserung!

alles geht bergauf ... Hier in NZ geht es endlich langsam wieder in Richtung Fruehling. Es ist zwar immer noch relativ kuehl - wir hatten sogar ein paar mal Frost hier in Napier, was in diesen Breitengraden nicht gerade alltaeglich ist - aber Tagsueber ist schon manchmal wieder T-Shirt-Tragen drinnen. Momentan sind ausserdem auch mal wieder Schulferien: Da habe ich natuerlich nicht lange gefackelt und habe nen kleinen Neuseelandtrip unternommen. Diesmal unter dem Vorhaben, endlich mal wieder Bekanntschaft mit diesem seltsam kalten, weisslich flockigen Zeugs zu machen. Bin also mit dem Sebastian (in seinem Auto - mein Van mag die Kaelte nicht) letzte Woche Richtung der schneebedeckten Vulkane im Zentrum der Nordinsel aufgebrochen (Tongariro; u.a. Schicksalsberg aus HdR). Dazu aber mehr in dem extra Beitrag, den ich online bringe, sobald ich mit der Durchsicht meiner Photos fertig bin.

Arbeitsmaessig hat sich einiges getan, wenn sich auch (noch) nichts fuer mich persoenlich geaendert hat. Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote und der netten Regierung hier, sind einige langjaehrige Hohepa-Mitarbeiter ausgewiesen worden. Letztes Jahr waere soetwas noch undenkbar gewesen - es war kein Problem fuer die Mitarbeiter hier, ihre Arbeitsvisa verlaengert zu bekommen - jetzt ist es definitiv schwieriger geworden. Auch Sebastian haengt momentan in der Luft - sein Antrag wurde in der ersten Instanz abgelehnt, er bzw. Hohepa konnten aber nochmal Informationen und Argumente nachlegen, um die Immigrationsbehoerde nochmal zum Umdenken zu bewegen. Die Entscheidung ist nach wie vor in der Schwebe. Falls sich die Situation bis November nicht gravierend entschaerft, dann koennte auch ich gezwungen sein, meinen Neuseelandaufenthalt um ein paar Monate zu verkuerzen - eigentlich wollte ich ja noch bis Februar/Maerz 2010 bleiben ... ich halte Euch auf dem Laufenden.

Hmmn, was gibt es noch zu berichten ...

o Mein Van ist wieder fahrtuechtig, allerdings musste ich nen paarhundert Dollar in Reperaturen, WOF (TUEV) und Registration (Kfz-Steuer) innvestieren - falls ich im kommenden Sommer noch in Neuseeland bin, muss er also wieder fuer nen grossen Trip als fahrbares Heim herhalten.

o In McGowan House haben sich nen paar Veraenderungen ergeben. Zwei der aelteren Jugendliche haben in ein anderes Haus gewechselt und wir haben jetzt einen neuen, juengeren Bewohner namens Liam, der sich alles ess- und leider auch nicht-essbare in den Mund steckt. Mein Arbeitsalltag hat sich also nicht gerade erleichtert - obwohl wir jetzt nir noch 6 (vorher 7) Kinder und Jugendliche betreuen - und uns jetzt sogar endlich ein Buero in dem freigewordenen Zimmer einrichten koennen.
Sebastian hat auch nach Felicity - so der Name des neuen Hauses - gewechselt. Er weiss aber noch nicht, ob er dort permanten bleiben moechte oder ob er die zwei wechselnden Jugendlich nur mit dem Transfer ins neue Haus unterstuetzt und dann wieder nach McGowan zurueck kommt.

o Der alte, faule Tobn hat jetzt angefangen ein wenig aktive Fitness zu betreiben. Klettern klappt in letzter Zeit leider eher unregelmaessig - das muss aber wieder besser werden! - ich versuch mich aber momentan an zwei weiteren Herausforderungen: Am 100 Liegestuetzenprogramm und am 200 Situpsprogramm - bei denen es darum geht innerhalb von 6 Wochen Training eben genau dies zu erreichen - also in der Lage zu sein, 100 aufeinanderfolgende Liegestuetzen bzw. 200 Situps auszufuehren. Habe gerade Woche 3 abgeschlossen und es laeuft ziemlich gut ...

Soviel zu mir. Bald gibt es mehr. Vielleicht habt Ihr ja auch Lust ein wenig von Euch zu berichten? Freue mich ueber jeden Kommentar, jede Email und jeden Telefonanruf!

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Freitag, 22. Mai 2009
Rarotonga, I love you so

Ja, nun also zu Rarotonga:

die Dinger haben vllt. gestun-, aeh geduftet Zusammengefasst war es eine geniale, wenn auch sehr teure Woche mit - jedenfalls am Anfang - leichten Schwierigkeiten, ausgewogenes veganes Essen zu beschaffen. Wer's noch nicht wusste, die zu den Cook Islands gehoerende Insel liegt im Suedpazifik und befindet sich in Nachbarschaft von 14 weiteren kleinen Inseln, die Namen tragen wie Atiu, Aitutaki und Manihiki. Klingt nach Maori? - ist auch Maori drin: Cook Island Maori um genau zu sein. Ironischerweise leben Mittlerweile mehr Cook Island Maoris in Neuseeland als auf allen Cook Inseln zusammen (rund 58.000 zu gut 21.000).

noch schnell nen Foto geschossen bevor der Regen kam - Blick von unserem Resort uebers Meer Aber zurueck zu meinem Urlaub: Sebastian und ich sind mitten in der Nacht nach anstrengender Busfahrt und Sparflug (kein Essen, Bezahlgetraenke) auf Raro angekommen und sind erstmal von einer Ein-Mann-Liveband - Blumengirlande inklusive - in Empfang genommen worden. Der von Palmwedelhuetten flankierte Flughafen war wirklich schnuckelig. Nach der ersten Nacht im Club Raro hat dann schon vor dem spaeten Fruehstueck richtig zu regnen begonnen. Das mit der ueberhoehten Luftfeuchtigkeit ;-) sollte uns noch oefter wiederfahren - machte aber nix, da es dort eh viel zu heiss war :-) und somit auch der Regen pisswarm runter kam.

die besagte Strasse und ein Tobi mit Rad und Cam Was macht man also auf einer 67 Quadratkilometer grossen Insel, die einen Umfang von nur 32 km hat? Man leiht sich Fahrraeder - dachten sich jedenfalls Sebastian und ich - da man ja so ueberall einfach hinkommt. Die Leute fahren auch alle auf der gewohnten, linken Seite - optimal. Es ist sogar noch einfacher, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur eine (!) ernstzunehmende Strasse auf der ganzen Insel gibt: Diese fuehrt (fast) parallel zum Strand einmal um die ganze Insel herum. Verfahren oder verlaufen unmoeglich. Will man eine Abkuerzueng quer ueber die Insel nehmen, bleibt einem - von Dschungel ueberwuchterte Vulkankraterreste sei Dank - nur zu Fuss zu gehen.

Blick von der Needle ueber den Busch von Rarotonga Damit sind auch schon zwei unserer Aktivitaeten abgedeckt: Ein wunderschoener, aber ziemlich anstrengender Hike quer ueber die Insel, der sagenhafte Ausblicke bot und bei dem wir uns einmal so richtig verlaufen haben: Wer kommt auch schon auf die Idee Pfadmakierungen nur alle paar-hundert Meter anzubringen und dann auch noch in dunkelgruen! Dunkelgruen im dichtesten Busch!? einer der kleinen Baeche, die wir waehrend unseres bush walks kreuzten Keine weiteren Fragen. An einem anderen Tag ging es dann einmal per Rad komplett um die Insel; eigentlich um einen Tauchgang bei einer von einem Deutschen geleiteten Tauchschule zu buchen. Was dann aber leider nicht ging, da wegen der starken Stroemung der vorherigen Tage alle frueher gebuchten Termine nach hinten verschoben worden waren und die Warteschlange dementsprechend lang war.

unsere Bleibe auf Rarotonga - Club Raro, da liess es sich aushalten ... Plan B war dann zum Ende des Urlaubs hin zu Tauchen: Das habe wir aber auch verplant, da wir das Flugticket falsch interpretiert haben und auch noch fast unseren Flieger um einen Tag verpasst haetten. Gluecklicherweise hat uns die nette Dame am Hotelempfang ueber unseren Denkfehler aufgeklaert. Sonst waere ich vllt. immer noch auf Raro ;-).

Strand. Was sonst!? Wir waren zwar nicht Tauchen, haben unsere Zeit auf der Insel aber rege genutzt, um mehrere Male den Korallenriff-Ring, der die ganze Insel umgibt, schnorchelnd zu erkunden. Das allein war schon der absolute Hammer! Das Wasser unglaublich klar, ueberall bunte Fische, gross wie klein, farbige Korallen in allen Formen, Seesterne, Muscheln - ich haette so gerne ein wasserdichtes Gehaeuse fuer meine Kamera gehabt ...

Strand bei Sonnenuntergang ;-) Die Straende waren goettlich. Feinster weisser oder leicht goldener Sand, Kokospalmen; das Wasser hatte Badewannentemperatur. Gab es keinen Sand - was kaum vorkam, dann bestand der Strand aus rundgewaschenen Korallenbruechstuecken in allen Schattierungen.

dat war vielleicht ne Schlammschlacht! Gab es auch eine negative Seite? Ja, was aber nicht so ueberraschend war: Alles war verhaeltnismaessig teuer. Aktivitaeten (z.B. ne Buggyfahrt quer ueber die Insel, kein Schlammloch auslassend) teuer. Essen (kaum Auswahl, jedenfalls verglichen zu neuseelaendischen Standards) teuer. Cocktails im Hotel (schlecht gemacht; Multivitaminsaft anstatt spezifischer Fruchtsaefte) teuer. Ausserdem hatte ich Schwierigkeiten veganes Essen zu finden. Die haben mich in den Restaurants teilweise wie ein Alien beaeugt - wer moechte den Fleisch und Fisch nicht essen!? Habe mir dann mit leckeres Brot vom Supermarkt (kein Toast) und Gemuese aus lokalem Anbau, das an kleinen Staenden am Strassenrand verkauft, eingedeckt und neben yummy Kokosnuessen, hatten die auch die besten Papayas, die ich je gegessen habe, auf Raro ausserdem jeden Tag Kokosnuss gegessen - die ja praktischerweise ueberall herumlagen. Habe zum Glueck aber auch in Restaurants ausserhalb unserer Anlage gutes Essen bekommen. Unser inbegriffenes "Tropical Breakfast" war uebrigens der absolute Reinfall. Toast, Butter, Marmeladen, Marmite, ein paar Sorten Cornflakes und Obstsalat aus der Dose. Baeh.

bye bye, Rarotonga ... Der Heimweg war dann wieder ein wenig beschwerlich: Abflug mitten in der Nacht (2 Uhr). Ankunft in Auckland frueh- und ich meine fruehmorgens (5 Uhr). Drei Stunden in der Kaelte (verglichen zu tropischen Temperaturen) warten auf den Bus, alle Oertlichkeiten von einem McDonalds abgesehen geschlossen. Sieben Stunden Busfahrt. Endlich wieder zuhause im guten, alten Napier. Und die Sonne schien natuerlich - wenn es auch nicht so warm wie auf Rarotonga.


PS: Der Beitragstitel ist uebrigens dem Refrain eines Songs entnommen, den wir jeden Morgen auditorisch zum Fruehstueck serviert bekommen haben ...

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Freitag, 8. Mai 2009
und schon wieder (ne Weile) zurueck ...

irgendwo am Strand auf einer Insel namens Rarotonga Hallo allerseits, wollte nur vermelden, dass ich schon seit Montag wieder im (Neusee-)Lande bin und einen wunderschoenen Urlaub auf Rarotonga verbracht habe. Ich werde euch demnaechst die Details praesentieren, momentan fehlt mir leider die Zeit - ausserdem muss ich auch erst noch die ganzen Bilder durchsortieren, zusammenschneiden (bin momentan voll auf nem Panorama-Basteltrip und bearbeiten (habe vor kurzem GIMP fuer mich entdeckt und habe die groesste Freude mit meinen Bildern herumzuspielen). Hoffe, allen die dies lesen geht es gut (die, die meinen Blog nicht regelmaessig lesen, natuerlich auch eingeschlossen) und melde mich vermutlich kommende Woche mit den ersten Details.

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Dienstag, 28. April 2009
Im Paradies angekommen ...

Hallo Deutschland, Oesterreich und von wo ihr auch immer mitlest. Bin gestern Morgen (FRUEHmorgens) heil auf Rarotonga angekommen - und es hat am naechsten Tag geschifft, was runter ging.
Mittlerweile ist es aber tropisch heiss und trocken und wir haben soeben unseren zweiten Schnorcheltrip beendet und haengen in nem Internetcafe rum.

Ich muss auch schon wieder Schluss machen, da meine Soy Latte kalt wird ;-) - von den horrenden Internetgebuehren nicht zu sprechen. Bilder und mehr Info muessen vermutlich warten, bis ich wieder in NZ bin.

Tobi

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Samstag, 25. April 2009
Suedpazifik, ich komme!

Die Ueberschrift sagt es eigentlich schon: Mein Urlaub steht direkt vor der Tuer. Morgen geht's nach Rarotonga.

Wollte ausserdem auch noch kurz Kund tun, dass ich den Tauchkurs gut ueberstanden habe. Darf mich jetzt "PADI Open Water Diver" schimpfen. Details folgen, sobald ich wieder von Raro zurueck bin. Muss mich jetzt ans Packen machen und mich mental auf richtigen Urlaub einstellen ...

PS: Habe noch ne schicke Aufnahme im Taucherstrampelanzug vor Lake Tutira - aeh, ich meinte Lake Taupo angehaengt ;-)

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Dienstag, 21. April 2009
Ihh, meine Finger riechen nach Streichholz!

da ist er ja wieder Der alte Tobn hat mal wieder was zu berichten: War letzte Woche fuer zwei Tage in Rotorua unterwegs - sozusagen ein vor-vor-Urlaub. War ein cooler, wenn auch etwas kurzer und mit viel Fahren verbundener Trip. Motto war diesmal "Auf ins heisse Nass!" - ja, richtig gehoert: heiss. Schwimmbaeder waren dabei allerdings aussen vor. Was bleibt, sind natuerliche heisse Quellen, die es in Neuseeland dank der allgegenwaertigen vulkanischen Aktivitaet nicht zu knapp gibt.

Aber von Anfang an: Dienstag Vormittag letzte Woche ging's los in Sebastians kleiner Karre - die aber mehr als ausreichend war, da wir jeder nur nen kleinen Rucksack dabei hatten und ausserdem ja in nem Backpackers unterkommen wollten. herbstliche Huka Falls Erster groesserer Halt war in Taupo - am groessten See Neuseelands, der nebenbei rund achtmal so gross ist wie das Bayerische Meer. Grund unseres Stopps war aber nicht der See selbst, sondern nur die Tatsache, dass wir unsere Zaehne in etwas Schmackhaftes schlagen wollten. Die guten alten Huka Falls standen natuerlich auch auf dem Programm und auf dem Weg zu diesen haben wir dann vom Honey Hive gelesen, wir Gluecklichen. Dort gab es neben richtig leckeren Fruchtweinen (hab mir nen Wein aus Feijoas gekauft) auch Met. Ja, echten, richtig leckeren MET! Der Preis war nicht so prickelnd, aber egal. Ich hoffe, unser eigenes Gebraeu (in gut 5 Monaten ist es reif) wird aehnlich lecker ...

Lake Okataina (btw. Autostitch ist toll) In Rotorua angekommen, haben wir uns schnell in nem (voellig ueberteuerten) Backpackers eingemietet und sind dann wieder raus aus der Stadt, um noch ne kleine Runde Wandern zu gehen. Ziel war kleine See Lake Okataina. Als wir setsamen Kratzspuren im Wald folgten, trafen wir zu unserer Ueberraschung auf ein kleines Kaenguru! Leider war es ein wenig zu Scheu (und ausserdem war es schon zu dunkel), um es auf meine Digitalkamera zu bannen. Erdloch + Tobn = Verstopfung Habe selbst gerade erst auf Wikipedia erfahren, dass die aus Australien stammenden Wallabies wohl irgendwann im 19. Jahrhundert dort am See ausgesetzt wurden. Ausserdem stolperten wir auch noch ueber ein altes Pa - eine aufgegebenes befestigtes Fort der Maori. Der Huegel sah witzig aus, er war uebersaet mit kleinen Erdloechern und Hoehlen, die Wohl der Lagerung gedient hatten.

Als es dann richtig daemmerte, fuhren wir an unsere erste heisse Quelle - kannte die ziemlich versteckte Location von meinem ersten East Cape Trip vor 15 Monaten (Mann, bin ich schon lange hier). Leider war es ziemlich finster als wir ankamen. Trotzdem war es aber offensichtlich, dass der schoene Flusslauf ziemlich umgestaltet worden war: Betonsteine zur Begrenzung, kuenstliche Waelle, um das Wasser aufzustauen. Ihh! Nicht mehr schoen - aber wenigstens immer noch schoen heiss. Konnte keine Fotos aufnehmen, habe hier aber ein altes Bild angefuegt, um euch zu vermitteln, wie es hier einmal aussah.

Maoritotem und Dampf (ohh!) in Rotorua Am Tag 2 stand erstmal ein Stadtspaziergang in Rotorua auf dem Plan. Allerdings verlief der anders, als ihr euch vermutlich vorstellen wuerdet. Nix Warehouse, nix Pak'n'Save. Dafuer gab es so ein heisses Fussbad ist schon schoen, oder, Sebastian? (immer noch Rotorua) dampfende Gullideckel, blubbernde Schlammpfuhle, Teekessel, die in kochenden Pfuetzen vor sich hinbrodelten und von Schwefelsaeuredaempfen zerfressene Treppen, Pflastersteine und Mauerreste. Schee! Ausserdem stank es nach faulen Eiern - und zwar ueberall. Willkommen in Rotorua. Es war aber natuerlich auch Zeit fuer ein wenig Entspannung - wo sonst, wenn nicht in einer heissen Quelle am Wegesrand ...

mehr Rotorua (ohne Dampf, ohh!) doof, das mit diesen Schwefeldaempfen ... (Rotorua) wer braucht schon einen Herd? - ausserdem kostenloses Heisswasser das ganze Jahr ueber (Rotorua)

Kerosene Creek. Auf dem Weg nach Hause (klingt immer noch ein wenig seltsam, das von Napier zu sagen/schreiben) nahmen wir dann noch mein absolutes Highlight dieses Trips mit: Kerosene Creek - 25 Minuten oder so suedlich von Rotorua gelegen und per Gravel Road zu erreichen. Seht euch die Bilder an. Nen normaler Fluss in der Art ist schon der Hammer - wenn das Wasser aber Badewannentemperatur hat - That's absolutely awesome, mate! In diesem Paradies verbrachten wir rund zwei Stunden, machten ne Avocado-und-selbstgebackenes-Brot-Brotzeit und fuhren dann weiter gen Napier. Ende. Kurz aber sehr schoen.

bekannte Wasserleiche (jedenfalls dem Entspannungsgrad nach zu urteilen) im K. Creek der Baschtl im warmen Wasser - ach was! Bis zum naechsten Mal am Kerosene Creek ...

Momentan bin ich gerade mitten in meinem PADI Tauchkurs - meinem Vor-Urlaub - um meinen Open Water Diver zu machen. Nach viel Theorie und zwei langen Tauchsessions im Pool, gehts morgen wieder mal nach Taupo, um die Sache wirklich anzugehen. Werden dort insgesamt zwei Tage verbringen, um im See zu tauchen und den Kurs am Donnerstag abzuschliessen. Und dann, ja dann geht es nach nur zwei Tagen Urlaubsunterbrechung (also Arbeit) endlich nach Rarotonga - in den richtigen Urlaub.

Werde mich vermutlich nach der Woche auf Rarotonge wieder melden. Macht's gut!

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Dienstag, 7. April 2009
Der etwas andere Geburtstagsgruss

Danke euch allen fuer die lieben Geburtstagsgruesse, die ihr mir in Text-, Audio- und Videoform uebermittelt habt. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher ob es sinnvoll ist, den eigenen koerperlich und geistigen Verfall (jedenfalls auf lange Sicht) zu zelebrieren, aber die Menschheit hat sich ja schon immer seltsame Rituale einfallen lassen, die kollektiv einfach nachgeahmt wurden und werden.
dieser Stress hier ... Ausserdem geht es ja momentan eh eher noch bergauf: Die Haare sind noch auf dem Kopf - von Grauzonen oder anderen Graeulichkeiten ;-) noch keine Spur, die Denkleistung - speziell der Bereich Erinnerungsvermoegen und Gedaechtnis war noch nie sonderlich ausgepraegt, sodass etwaige Einbusen eh vernachlaessigbar waeren (dafuer habe ich ja meinen PDA) und die physischen Gesundheit glaenzt - gesunder Ernaehrung und regelmaessiger koerperlicher Ertuechtigung (wer's glaubt!) sei Dank - nach wie vor unbefleckt.

die Vorgeburtstagssonnenuntergangsaufnahme Puenktlich zu meinem Geburtstag hat natuerlich auch die Erde mal wieder gebebt. Dass Erdbeben hier in NZ keine Seltenheit sind, wisst ihr vermutlich, allerdings kommt es nicht so oft vor, dass die Beben so stark sind, dass sie dich mitten in der Nacht wachruetteln. Wobei es streng genommen kein wirklich starkes Beben war (4.1 auf der Richterskala) - allerdings war das Epizentrum nur 20 km von meiner Bettstatt entfernt *schluck* - das macht die kaum vorhandene Staerke wieder wett.

Leider war es fuer ein einige von euch schwierig, mich per Telefon zu erreichen. Was wohl auch daran lag, dass die Zeitverschiebung - daylight saving time sei Dank - momentan etwas unguenstig ist. Momentan bin ich euch hier nur 10 Stunden voraus - es klappt also noch am einfachsten wenn wir abends in NZ (morgens in Dt.) versuchen zu telefonieren. Ich werde heute Abend auch noch zusaetzlich den Versuch starten, euch zurueckzurufen.

Krise? Welche Krise!? Zum Abschluss hier noch ein Schnappschuss aus dem Pak'n'Save, meinem Lieblingssupermarkt in NZ. Die scheinen hier wohl keine Bedenken zu haben, dass die globale Rezession die Kaufbereitschaft der neuseelaendischen Buerger negativ beeinflussen koennte ...

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