Sonntag, 18. November 2007
Nachthimmel vs. Gluehwuermchen

26/10/07
Mal wieder im Van liegend

Waren heute fast den ganzen Tag on the road. Die letzten Tage waren großteils von am-Strand-liegen und kleine-Spaziergänge-machen geprägt, aufgelockert durch eine MTB-Tour und eine Kajakfahrt - alles in Paihia im Bay of Islands.

Die letzten 2 Tage waren da schon aufregender: Von unserem Hostel, der "Little Earth Lodge" nahe Whitingha (oder so aehnlich) hatten wir direkten Zugang zu 3 Höhlen und einer keltisch anmutenden Steinbrockenlandschaft. Da das nötigste Equipment auch noch kostenlos zu entleihen war, hielt uns nicht mehr: 2 der Höhlen durchwanderten wir komplett (Middle Cave & ?), die größte der dreien war leider wg. eines Einsturzes nicht zu begehen.

Leider habe ich die Cam (bis auf meine extra Glühwürmchenfotographiertour) nicht in die Höhlen nehmen können, da es dort mitunter sehr feucht und eng her ging. Das Wasser stand uns aber zum Glück nur bis zum Bauchnabel und nicht bis zum Halse.

Ach ja, habe heute auf dem Weg durch Auckland auch mein Kabel vom ACB geholt. Das große Bilderupdate ist nicht mehr weit!

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Samstag, 17. November 2007
In die Wueste geschickt

19/10/07
Wiedermal im Van liegend

Frage mich, wie die Gegend hier wohl bei Tageslicht aussieht. Wirkt sehr vielversprechend - lediglich die Overnight-Camping-not-allowed-Schilder stören die Kulisse ein wenig. Ich glaube allerdings nicht, dass hier oft jemand zum Kontrollieren vorbeikommt.
Heute war mein bisher bester Tag in NZ: Wir waren am Cape Reinga, der (fast) Nordspitze von Neuseeland - dort, wo nach den Maorileuten die Toten die Unterwelt betreten. Den 800 Jahre alten Pohotu-Maui-Baum, dessen Wurzeln eben diesen Zugang verbergen, konnten wir leider nicht ausmachen. Trotzdem sehr eindrucksvoller Ort.

Der extrem starke und kalte Wind hielt uns jedoch vor weiteren Erkundungen ab, so fuhren wir ein Stück der Schotterpiste zurück, um wirklich Unglaubliches zu sichten.

Nach dem Passieren der obligatorischen Kuhweiden (Schafe waren nebenbei bisher eher selten zu sehen, sehr seltsam, wo es hier doch 100x mehr Schafe als Menschen geben soll. Muss eine Verschwörung sein ...) tauchte am Horizont plötzlich eine Sandwüste auf. Ein absolut seltsamer, unrealer Anblick.

Beim Erklimmen der Dünen erwarteten wir schon fast, diesen androidenschrottsammelnden Sandleute zu begegnen. Und ja, hier waren endlich Riesensprünge von 50 Meter hohen Dünen möglich. Leider konnte ich die Cam nicht in die Wüste mitnehmen - sie hätte den ganzen Sand wohl nicht überlebt. Daher hier nur nen Poserpic an der Duene nahe meines Vans ...

Zum Abendpicnic waren wir dann an der Spirits Bay. Dort gab es auf der anderen "Fluss"-Seite vier vielversprechende Höhlen zu erkunden. Allerdings war ich wg. der abendlichen Kälte etwas wasserscheu und erklomm den Hügel nicht. Was im Nachhinein auch gut war - ich erfuhr nämlich, dass es sich um heiliges Maoriland handelte. Vermutlich nicht gut, da in irgendwelche Höhlen zu klettern ...

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Freitag, 16. November 2007
Viel Holz (aber nicht vor der Huetten)

18/10/07
Sudoku stinkt!

Jedenfalls im Moment, weil zu schwer. Da ist es doch sinnvoller im schlauen (auch aus Indien stammenden) Pocket Activator zu blättern. Echt zu empfehlen, wenn man nicht nur sein Vokabular, sondern auch seine Ausdrucksfähigkeit verbessern möchte.
Die letzten 2 Tage sind wir weiter nach Norden gefahren. Gestern bewunderten wir auf einem Hike nördlich von Dargaville den 7. und anschließend den zweitgrößten Kauri Tree der Welt.
Nicht wirklich hoch, aber wirklich dick, die Teile. Unglaublich, was man daraus für "Holzbretter" machen könnte - ein Brett für für 50 qm fugenloses Parkette. Wir verbrachten die Nacht dann im Treehouse - ein sehr holzdominierter Tag also.

Heute wollten wir uns die mountainous and gigantic sand dunes von Ahipara anschauen (und eigentlich wollte ich mich auch runterkugeln und 4-Meter-Sprünge erproben), leider war es aber ziemlich kalt und regnerisch - ausserdem (sie wollte!) musste Kaisa am Van Wache schieben, da die Gegend berüchtigt für ihre aus-dem-Auto-Diebstähle ist. Es blieb also bei einem simplen Spaziergang, der für mich aber mit nassen Füßen endete, da ich springen von Fels zu Fels die Brandung ein wenig unterschätzt habe. Und jetzt: Gute Nacht!

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Der ominoese Dutchman

21/10/07
Am Strand von Matauri

Traf heute Vormittag 2 Österreicher in unserem Hostel in Whangaroa, die ihr Auto auch bei dem ominösen Dutchman gekauft haben; namentlich Marius. Und auch sie haben im Nachhinein Mängel entdeckt, die M. nicht erwähnt hatte. Und das Allerbeste: Die Hostelpächterin erzählte von ein paar Mädels, die ihr Auto nach erfolglosen Reparaturen schließlich verkaufen mussten, da sie sich keine weiteren Ausbesserungen mehr leisten konnten - mit riesigem Verlust natürlich. Überraschung: Sie hatten ihr Auto vom Holländer aus Auckland mit dem großen M - das kann kein Zufall mehr sein. Fortsetzung folgt, fahren jetzt weiter Richtung Bay of Islands ...

Mittlerweile sind wir in einem wirklich gemütlichen Farmstay in Kerikeri angelangt und haben unsere Pasta mit der legendären Broccoli-Champion-Tomatensauce eingenommen.
Ach ja, der abgeklebte Kofferraum hat halbwegs dicht gehalten, es ist kaum Staub nach innen gedrungen - auch der Kühlschrank funktioniert wieder nach der Entstaubung. Ich werde den Kofferraum einfach nicht mehr öffnen, bis ich bei Beni bin. Dort wird die Karre dann ein wenig aufgemöbelt. Werde jetzt Robert beim Feuermachen helfen ...

Ach ja, die Abbildungen sind diesmal nicht an den Text gekoppelt - sind nur Schnappschuesse von der Fahrt.

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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Auf einem Parkplatz in Warkworth

15/10/07

Auf dem Weg in Richtung Norden sind wir. Hoechste Zeit. Allerdings sind wir nur noch zu dritt. Sarah fuhr soeben mit dem Bus zurueck nach Auckland, ihr Freund kommt heute Abend dort an.

Gestern waren wir in einem Schwimmbad in Waiwera und wollten entspannen. War recht nett dort mit dem Wasser aus unterirdischen Quellen, aber nicht wirklich entspannend - z.B. gab es nicht eine Massageduese oder Liegeflaechen.

Abends sahen wir und dann in einem Restaurant/Kino noch einen australischen Film an, habe den Titel aber vergessen, irgendwas mit "5 Blabla". Die anderen fanden ihn genial, ich nicht so.

Ach ja, zum Van: War gestern nochmal bei meinem Autoverkaeufer, traf ihn auf einem grossen Automarkt nahe Auckland. Das Gespraech fuehrte aber zu nicht sehr viel - erschwert wurde es zusaetzlich dadurch, dass ein Freund von Marius in der Nacht zuvor wohl gestorben ist. Er gab mir jedoch ein paar Tipps, was zu tun sei, legte aber nicht selbst Hand an. Andere Beanstandungen meinerseits spielte er herunter.

Einen anderen Beitrag werde ich ganz meinem neuen Zuhause, dem Van, widmen. Nur Geduld.

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In einem richtigen Bett liegend

Nachtrag vom 14/10/07

Gestern unternahmen wir einen sehr spannenden Trip in der Coromandel Region: Wir erkundeten das Camp frueherer Goldgraeber. Alles in Allem war es eine wunderbare, allerdings sehr anstrengende, Wanderung durch eine traumhaft verlassenen Huegellandschaft, gespickt mit der Erkundung und Durchquerung mehrerer Mienenschaechte.
Die Hofer-Stirnlampe (zu Deutsch: Aldi) hat sich das erste Mal richtig bewaehrt!

Auf dem Rueckweg fuhren wir nochmal beim Warehouse in Thames vorbei, weil der Kuehlschrank im Van nicht richtig funktionierte. Er war jedoch nur verpolt angeschlossen - nach ein bisschen Steckerschnitzen kuehlt er Sojamilch und Bier richtig sweet as.

Morgen fahren wir nochmal zu Marius, meinem Autohaendler. Ich hoffe, er kann die Maengel am Van beheben oder zahlt mir einen Teilbetrag zurueck. Eigentlich wollten wir ja heute schon in den Far North aufbrechen - leider kommt es manchmal anders als geplant ... but saftey first!

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Auf dem Parkplatz ueber Cathedral Cove

Nachtrag vom 11/10/07

Wir waren gerade am Hot Water Beach und haben unsere Hintern im (wirklich verdammt) heissen Wasser gesiedet. Sehr entspannend - solange die Heiss-Kalt-Mischung stimmt. Das Wasser kommt hier mit 60 bis 70 Grad aus dem Sandboden, wenn Ebbe ist. Nach ca. 2 Std. relaxen kam dann leider der Regen dazwischen.


Sarah vergass ihre Cam auf einem Felsen als wir vom Regen in eine kleine Felseinbuchtung flohen - dank Huelle geschah der Kamera jedoch nichts.

Jetzt wird das Wetter wieder besser - muss aufhoeren und endlich mit den anderen zur Cathedral Cove gelangen ...

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Am Strand in Whitianga im Van liegend

Nachtrag vom 10/10/07

Aktuell reise ich mir drei Leuten: Sarah, Kaisa und Robert. Sarah ist aus Deutschland, nahe Ulm, und nur ca. einen Monat hier. Kaisa aus Finnland (und kennt NICHT Sentenced *kopfschuettel*) und Robert aus Holland werden auch knapp ein Jahr in Neuseeland verbringen.

Das Wetter war wirklich beschissen heute - es regnete dauernd, ununterbrochen starke Windboehen - aber wir waren das erste Mal richtig on the road mit meinem neuen Van, einem Nissan Serena.

Aber seht selbst ...

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Samstag, 13. Oktober 2007
Arbeiten an meinem neuen Van abgeschlossen

09/10/07
Nachtrag

Heute schloss ich die Arbeiten an meinem vor kurzem erstandenen Van ab. Er hat nun neben verschiedenem Campingkram in Kisten auch nen Kuehlschrank an Board.

Ansonsten passierte kaum was Interessanes heute. Allerdings ist mir der anfangs so symphatische Verkaeufer des Vans, Marius, nicht mehr so ganz geheuer. Auch mit dem Van bin ich heute, da ich hier sitze und schreibe, nicht mehr so zufrieden wie anfangs. Mehr dazu spaeter ...

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Nachtrag 4 vom Flug nach NZ

03/10/07
Gerade von Sydney gestartet

Endlich. Endlich wieder in der Luft und auf der letzten Etappe nach Neuseeland.

Diesmal hat man beim Start - der kleineren Maschine sei Dank - auch was gespuert. Auch hat der Captain Unwetter auf dem Weg nach Auckland vorhergesagt. Mal schaun, was kommt.

Bevor es Essen gibt, muessen wir wohl erst noch die Zollpapiere ausfuellen. Bloed.

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