Mittwoch, 25. November 2009
Der Tobn bloggt mal wieder,

weil ihm (mal wieder) Abschiebung drohte ... Diesmal sah es sogar schlechter aus als letztes Mal vor rund nem Jahr. Die urspruengliche Begruendung war wieder, dass es Neuseelaender in der Region gaebe, die meinen Stelle ausfuellen koennten. Fuer diesen Fall hatte mein Arbeitgeber (nach wie vor Hohepa) aber schon die passende Erwiderung parat - die ging sinngemaess so: "... ist auf Grund seines anthroposophischen Trainings und seines reichhaltigen heilpaedagogischen Erfahrungsschatzes ein essentieller Mitarbeiter, der eine Fruehlingsrolle Fuehrungsrolle in der Anleitung andere Mitarbeiter einnimmt ..." und so weiter uns so fort. Diese Sichtweise einnehmend, schaffe ich also potenzielle Arbeitsplaetze fuer unbedarfte, (noch) nicht-anthroposophisch erleuchtete, neuseelaendische Arbeitslose. Tolle Taktik. Eigentlich. Hat diesmal aber leider versagt.


diese Falten - und ganz grau ist er auch schon Meiner Meinung nach – wie mir auch kuerzlich bei meinem telefonischen Gespraech mit einem Immigrations-Sachbearbeiter bestaetigt wurde – da das oben zitierte Schreiben zu spaet einging. Frist war am 4. November abgelaufen – und wurde an genau diesem Tag auch erst abgeschickt. Kein Wunder also, dass es nicht mehr rechtzeitig ankam – der Poststempel scheint hier leider nicht ausschlaggebend zu sein. Schon am 5. wurde mein Ablehnungsschreiben verfasst – ungewoehnlich schnell fuer einen solchen, typischerweise lahmen buerokratischen Apparat. Von der am selben Tag (4. November) gefaxten Kopie dieses Schreibens wollte die Sachbearbeiterin aber nichts gewusst haben. Allerdings hat mir Andrew, der Residential Manager, bestaetigt, dass er das Fax am 4. November versandt hat.

Andrew versuchte dann ein hohes Tier in der Immigration zu sprechen – mit dem Hohepa wohl ein Abkommen hat -, was aber leider erstmal nicht von Erfolg gekroent war. Als er endlich jemanden erreicht hatte, fand er heraus, dass die besagte Person nicht mehr im Amt ist. Folglich versuchte er mit dem Nachfolger derselben in Kontakt zu treten. Das war vor rund zwei Woche … vor wenigen Tagen habe ich dann eine kryptische SMS erhalten, laut dieser haette Andrew meinen Reisepass wieder an die Immigration geschickt (kam damals zusammen mit der urspruenglichen Ablehnung zurueck), sodass Visum und Arbeitserlaubnis eingetragen werden koennen. Allerdings war nicht klar ersichtlich, ob ich nun definitiv mein Visum bekomme und nur noch der Sticker in den Ausweis geklebt werden muss oder ob die meinen Ausweis einfach nur wieder routinemaessig einforderten, um im Positivfall Zeit zu sparen.

wat een Schkrienschott Sieht so aus als haette Ersteres zugetroffen: Als ich heute online meinen Immigrationsstatus gecheckt habe – fand ich dies:

Nach lange Geduldsprobe, sieht es also gut aus. Allerdings glaube ich es erst hundertprozentig, wenn ich meinen Pass inkl. besagtem Aufkleber in Haenden halte.

Sobald ich mich wieder aufraffen kann, mehr zu schreiben, gibt es weitere Infos – ich hoffe, es dauert diesmal kein halbes Jahr ... ;-)

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